Der Hund als Helfer im Laufe der Geschichte

Schon immer setzen Menschen Haustiere zur Unterstützung in verschiedenen Arbeitsbereichen ein. Besonders Hunde eignen sich aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Treue gut, als Helfer. Darüber hinaus besitzen sie Ausdauer und lassen sich leicht trainieren. Aufgrund dieser Eigenschaften wurden sie sogar im Kampf eingesetzt. Allein im zweiten Weltkrieg kamen insgesamt 70.000 Hunde zum Einsatz; beispielsweise als Lasttiere, Kuriere, Minenräumer oder als lebende Bombe. Heutzutage werden Hunde allerdings hauptsächlich in sozialen und nicht tödlichen Arbeitsgebieten eingesetzt. Am bekanntesten ist ihre Tätigkeit als Such- und Rettungshunde. Der russische Hundetrainer und Leiter der Non-Profit-Organisation „Kynologie im 21. Jahrhundert“, Konstantin Karapetjanz, erläutert: „Hunde haben nicht nur einen äußerst feinen Geruchssinn, sondern auch eine nahezu infernale Intuition. Auf eine nicht ganz begreifliche Weise spürt der Hund Veränderungen im menschlichen Organismus. Bis heute haben Forscher dafür keine Erklärung. Selbst wenn ein Verletzter kein Lebenszeichen von sich gab, konnte ein Hund ihn finden und zeigte einem Sanitäter den Weg. Er half sogar dabei, den Verletzten zu tragen oder mit einer Art Schlitten zu schleppen.“ Das macht Hunde noch immer zu den besten Helfern bei unterschiedlichsten Rettungseinsätzen. Auch darüber hinaus sind Hunde in vielen Arbeits- und Lebensbereichen kaum noch wegzudenken. Sie leisten unentbehrliche Arbeit auf Flughäfen, bei der Drogen- und Sprengstoffsuche, oder unterstützen Kranke und Behinderte als Blinden- und Begleithunde. Am umfangreichsten helfen sie jedoch in ihrer Eigenschaft als Freund und Familienmitglied. Oft unterschätzt, sind Hunde auf vielerlei Weise gut für die Gesundheit ihrer Halter; sie beruhigen, lindern Stresssymptome, verringern das Allergierisiko und fördern die psychische und soziale Entwicklung.

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