Hund verursacht Panik in Schafherde

Eine 32-jährige Schäferin, brachte am gestrigen Dienstag Nachmittag ihre Herde vom Norden des Cospudener Sees in den Bereich Elsterflutbett. Auf dem Weg traf sie mit ihrer Schafherde auf einen Spaziergänger, der seinen nicht angeleinten Hund ausführte. Dieser rannte erfreut in die Herde. Zwar geschah dies mehr aus Spieltrieb und nicht aus Angriffslust, doch die Schafe reagierten irritiert und wurden unruhig. Der Hundehalter verweigerte die Bitte der Schäferin, seinen Hund anzuleinen. Die beiden zur Herde gehörenden Border-Collies, die als Hütehunde die Herde bewachten, versuchten auf Kommando der Schäferin den vierbeinigen Störenfried zu verjagen, und schnappten dabei im Gedränge, vermutlich aus Versehen, ins Schienbein des störrischen Hundehalters. Die Bisswunde ist zwar nur oberflächlich, trotzdem erstattete der Mann Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Ob eine Bestrafung der Schäferin, die die Verantwortung für alle hier gefährdeten Tiere hat, angemessen ist, muss nun das Gericht entscheiden. Sinnvoll wäre auf Grund der Sachlage sicher eine Gegenklage. Unverständlich bleibt, warum Tierhalter nicht in der Lage sind, ein wenig Rücksicht aufeinander zu nehmen. Es sollte doch Jedem mit ein wenig Erfahrung in der Hundehaltung klar sein, dass sich Unfälle nicht vermeiden lassen und gerade im Umgang mit fremden Tieren in größerer Zahl, Vorsicht geboten ist.

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