Merkwürdige Praktik beim Eintreiben der Hundesteuer

Um an ihre Hundesteuer zu kommen, geben sich die Verwaltungen der Städte und Gemeinde große Mühe. So müssen seit der vergangenen Woche in Potsdam die Mitarbeiter des Ordnungsamtes von Haus zu Haus gehen und nach nicht angemeldeten Hunden suchen. 88.000 Haushalte in Potsdam müssen die Hundezähler abklappern. Dabei sollen sie nach Plan in bestimmten Wohngebieten an jeder Haustür klingeln und die Angaben der Bewohner über eigene, oder Hunde in der Nachbarschaft notieren. Sind die Bewohner nicht da, erhalten sie eine Info über ihre Angabepflicht bezüglich ihrer eventuellen Hundehaltung. Für notwendig hält die Stadtverwaltung von Potsdam diese Maßnahme, weil Schätzungen ergaben, dass rund 15 bis 18 Prozent aller Hunde nicht angemeldet sind. Zwar ist die Zählung der Hunde ziemlich aufwendig und kostet die Stadt circa 100.000 Euro, doch die Verwaltung ist sicher, dass sie dies durch die Mehreinnahmen schnell wieder heraus hat. 84 Euro kostet die Hundesteuer hier pro Jahr. Jeder weitere Hund gestaffelt, mehr als hundert Euro. Wer mit einem Hund angetroffen wird, obwohl dieser nicht angemeldet wurde, muss zusätzlich zu einer Nachzahlung mit einem hohen Bußgeld rechnen.

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